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Stollenkonfekt

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Nach Weihnachten ist vor Weihnachten! Deshalb gibt es heute ein doch eher noch weihnachtliches Rezept für euch.
Ist doch eigentlich auch egal, schließlich kann man Kekse und Co. das ganze Jahr über essen.
Na gut, Stollen ist doch eher passend zu Weihnachten, aber trotzdem. Ihr könnt es ja auch genauso gut nächstes Jahr machen.

Ich hoffe, ihr hattet wundervolle Weihnachten. Schnee gab es ja – wie ich auf instagram verfolgen konnte – auch bei den Meisten von euch. Hier kommt nicht wirklich was runter. Anscheinend hat Frau Holle keine Bettwäsche mehr zum Aufschütteln gehabt, als sie über uns war.

Naja, jetzt bekommt ihr erst einmal das Rezept für dieses wirklich sehr leckere Stollenkonfekt. Es ist zwar ein bisschen aufwändiger, aber es lohnt sich wirklich! Außerdem finde ich, dass es  fast alle Aromen vereint, die ich mit Weihnachten verbinde. Das Körnige durch die Walnüsse, das Fruchtige durch die Rosinen und das Orangeat/Zitronat, das Knusprige durch den gebackenen Teig, den Zimtgeschmack, das Süße und den Duft nach Vanille und Marzipan…besser kann’s gar nicht sein!

(Außerdem wird dieses Stollenkonfekt nicht so schnell schlecht, wie es bei einem richtigen großen Stollen – zumindest bei uns – immer der Fall ist.)

Ihr braucht für das Konfekt 30g Hefe, 200ml Milch, 500g Mehl, 75g Zucker, 1 TL Zimt, 50g Orangeat und 50g Zitronat (oder wahlweise nur eins von beidem und dann eben 100g davon), 100g gehackte Mandeln, 150g Margarine, halbes Päckchen Vanillezucker, 1/4 TL Salz, 1 TL Zitronenabrieb (selbst gerieben oder gibt’s auch schon z.B von hier), (wahlweise) 1 EL Rum oder Rumaroma, Mark einer Vanilleschote und 200g Rosinen. Außerdem braucht ihr für die Füllung 200g Marzipan-Rohmasse und zum Bestreichen 75g zerlassene Margarine und 100g Puderzucker.

Als erstes stellt ihr einen Hefeteig her. Dafür löst ihr die Hefe in warmer Milch auf und vermischt in einer anderen Schüssel das Mehl, Zucker und Zimt. Zu den trockenen Zutaten gebt ihr dann das Milch-Hefe-Gemisch hinzu und verrührt alles ein wenig. Der Teig sollte dann etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen.

Unterdessen hackt ihr das Zitronat und Orangeat klein und röstet die Mandeln in einer Pfanne leicht an.

Nach den 15 Minuten gebt ihr zu dem Teig die Margarine, Vanillezucker, Salz, Zitronenabrieb und wahlweise den Rum oder das Rumaroma. Das Mark kratzt ihr aus der Vanilleschote heraus und gebt genauso wie die angerösteten Mandeln, das Orangeat und das Zitronat hinzu und lasst den Teig noch einmal ein und eine halbe Stunde gehen.

Danach knetet ihr den Teig nochmals durch, gebt die Rosinen hinzu und rollte alles aus.

Dann schneidet ihr den ausgerollten Teig in etwa 3 Finger dicke Streifen, rollt das Marzipan in dünne Rollen und passt diese auf die Länge der Teigstreifen an. Die Rollen drückt ihr dann in der Mitte der Teigstreifen fest und klappt den Teig über dem Marzipan zu. Die Teigstreifen schneidet ihr dann in kleine Stückchen und legt sie auf ein Backblech. Die Stückchen bestreicht ihr dann vorm Backen noch mit flüssiger Margarine und lasst sie nochmal etwa eine halbe Stunde gehen. Das Konfekt dann bei etwa 175 Grad Celsius Ober-und Unterhitze 15-20 Minuten backen.

Direkt nach dem Backen könnt ihr euer Stollenkonfekt dann noch mit der flüssigen Margarine, dem Puderzucker und jeweils einer Wallnusshälfte versehen.

Einen schönen Sonntag euch noch,

Leah

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-Zimtschneckenkuchen-

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Tataah! Das ist er mein Zimtschneckenkuchen. Ich wurde ja bereits von mehreren Leuten nach dem Rezept gefragt.

Einen gemacht habe ich ja eigentlich nur, weil ich diese supertollen Dosen von „knackundback“ mit dem Zimtschneckenteig nirgends gefunden habe, seit sie neu auf den Markt gekommen sind. Jetzt hab ich sie übrigens doch!

Also habe ich das erste Mal einen Zimtschneckenkuchen bzw. Zimtschnecken überhaupt gemacht. Ich muss sagen, dass es wirklich ratsam ist, falls man öfter mal zur Weihnachtszeit oder auch so gerne welche von den Schnecken isst, gleich etwas mehr von dem Hefeteig zu machen und den Rest dann einzufrieren. Der Teig ist nämlich so ziemlich das langwierigste an dem ganzen „Kuchen“, auch weil er ja recht lange gehen muss.

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Fast hätte ich deshalb keine vernünftigen Bilder mehr bekommen. Blöde Zeitumstellung!
Ich musste deshalb die Gehzeit etwas verkürzen, deshalb sind die Schnecken auch nicht ganz so groß aufgegangen und dann hab ich einfach alles und jeden, was im Weg war umgerannt und bin samt heißem Zimtschneckenkuchen und mit der Kamera behangen in den Wintergarten gefliztzt um noch ein paar Bilder für euch machen zu können.

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Also, dann kommen wir gleich mal zum Rezept…haben ja alle jetzt nicht mehr so viel Zeit, so kurz vor Weihnachten!

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Mit einem Klick auf’s Bild wird es größer und ihr könnt es direkt ausdrucken und nachbacken!

Viel Spaß mit dem Rezept und liebste Grüße,
Leah