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Gegrillte Paprika-Linsen-Dip und Karottenhummus mit Veggie Gemüse Chips

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Die letzten Eicheln knacken unter meinen Füßen. Die Menschen, die mit mir auf die Bahn warten, sind schon ganz nervös. Eine allgemeine Hektik herrscht. Warme Heizungsluft schlägt mir beim Betreten der bereits mit roten Schleifen und Tannenbäumen geschmückten Kaufhäuser entgegen. Ab morgen darf die Beleuchtung endlich erstrahlen.
Die letzten bunten Blätter hängen an den Bäumen, der Großteil liegt zertreten und vermischt auf dem Boden. Wir haben schon die dicke Jacke aus den Untiefen des Kleiderschrankes geholt und den Schal hoch ins Gesicht gezogen.

Während ich in der Bahn von oben auf die bunten Bäume schauen kann, kommt mir eine Idee. Es liegt noch eine ganze Tüte voll mit Pastinake, Rote Bete, Süßkartoffel und Karotte zu Hause. Knusprig geröstete und leicht gesalzene Veggie Gemüsechips*. Die sehen fast so aus, wie ganz viele bunte Blätter, wenn man sie aus der Tüte befreit.
Ich brauche einen Dip dazu. Oder noch besser: zwei.

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Couscous

CouZuKa
Auf dieses orientalisch angehauchte Rezept sind wir nur durch Zufall gestoßen und das ein Glück! Es ist sooo lecker und einfach. Couscous ist ja eigentlich eine Art „arabischer Reis“, der aus befeuchteten, zerriebenen Grießkügelchen besteht. Trotz das er von soweit her kommt, ist er auch in der deutschen Küche sehr, sehr beliebt. Da das Rezept ohne Fleisch ist, ist es ja sogar vegetarisch und wenn man die Milch bzw. Sahne einfach durch etwas Brühe ersetzt, dann ist es auch für Veganer eine gute Hauptmahlzeit. Wenn man das Rezept noch saftiger haben oder eventuell eben dadurch noch eine extra Portion Frische hinzufügen möchte, dann kann man auch einfach noch ein oder zwei Tomaten klein schneiden und hineintun. Man kann aber auch -optisch auch sehr ansprechend- ein paar kleine Tomaten an ihren Stielen lassen, in eine Auflaufform legen, etwas Meersalz, Olivenöl und eventuell noch Knoblauch hinzugeben und im Ofen garen.

Für dieses doll sättigende Gericht braucht man eine kleine Zucchini, eine oder zwei Dosen Kirchererbsen, 200g-300g Tiefgekühlten Blattspinat, 200g (instant) Couscous, 3 EL Tomatenmark, eine halbe Knoblauchzehe, etwas Sahne oder Milch, Salz und Pfeffer, Gewürzmischung (arabische Baharat: Rezept dafür oben auf dem Titelbild) je nach Geschmack, etwas Kurkuma, eventuell Brühe und Öl.

Zuerst lässt man den Spinat auftauen und schneidet den Knoblauch klein.  Die Zucchini klein schneiden und mit dem Knoblauch in etwas Öl anbraten. Währenddessen den Couscous nach Packungsanleitung zubereiten. Die Kichererbsen abgießen, mit klarem Wasser durchspülen und abtropfen lassen.

Kichererbsen und Blattspinat zu den Zucchini in die Pfanne geben und kurz mitbraten. Den Couscous dazugeben und erhitzen.

Mit Tomatenmark, Baharat (ziemlich viel), Kurkuma (bisschen weniger), Salz und Pfeffer würzig abschmecken. So viel Sahne oder Milch und Brühe dazugeben, bis die Mischung angenehm sämig ist. Vor dem Servieren nochmal abschmecken.

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