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Zitronenkuchen mit weißer Schokolade

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Hallo, ihr Lieben!
Kennt ihr das? Man ist einfach so ideenlos. Es will sich einfach nichts kreatives oder produktives einschleichen. Und dann, ja, genau dann, wenn man gerade nicht zu Hause ist, keine Zeit hat oder im schlimmsten Fall, auch gar nichts zum notieren zur Hand ist, dann kommen einem gleich die tollsten Einfälle und Ideen.
Also, die Erklärung für den heutigen Post ist eigentlich ganz einfach. Ich wollte ihn ohnehin schreiben, aber jetzt passt es sich eigentlich sehr gut. Meine Kamera ist nämlich kaputt – deshalb auch nur etwas „ältere“ Bilder für euch. So ist das mit der Technik, lässt sich nur hoffen, dass es bei den versprochenen 10 Tagen bleibt. Warum muss auch immer alles gleich zum Hersteller eingeschickt werden, auch wenn es nur so ein kleines Rädchen ist?
Auf jeden Fall ist der eigentliche Grund, für diesen Post dieser absolut herrliche Zitronenkuchen mit weißer Schokolade. Hatte ich schon erwähnt, dass ich Zitronengeschmack in Verbindung mit Kuchen und Schokolade vergöttere?

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Das Rezept für diesen fantabulösen Kuchen findet ihr hier – auf meinem allerallerliebsten „Kuchenblog“. saskiarundumdieuhr. Ihre Rezepte für Kuchen und allerlei andere Leckerein haben mich schon so manches Mal gerettet.
Also, Saskia…falls du das hier lesen solltest, ich liebe deine Rührkuchenrezepte!
Ich habe für den Zitronenkuchen mit weißer Schokolade lediglich etwas mehr Zitrone genommen und von allen Zutaten etwas mehr, da ich ihn statt in einer Kastenform in einer Springform machen wollte. Schokolade habe ich nicht mit in den Teig gegeben, auch wenn ich es erst überlegt habe. Vielleicht beim nächsten Mal. Ich backe diesen Kuchen auf jeden Fall noch einmal, weil er so schön sauer und flutschig und schokoladig und süß und auch so frisch durch den Joghurt und überhaupt super lecker ist…ein Kuchen nach meinem Geschmack!

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Ich wünsche euch einen kuscheligen Sonntag und eine schöne neue Woche!

Liebste Grüße,

Leah.

"Zetschgengalette" | oder Zwetschgenverarbeitung Klappe die 2te

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Es ist zwar schon ein Weilchen her, dass ich hier meine Zwetschgenknödel gezeigt habe, aber ich wollte euch auf gar keinen Fall diese wunderbare Zwetschgengalette vorenthalten. Wahrscheinlich werdet ihr jetzt keine Zwetschgen mehr finden, aber es geht bestimmt auch genauso gut mit anderem Obst.

Also, irgendwo mussten die Zwetschgen von unserem Bäumchen im Garten ja hin und schon zum dritten Mal Zwetschgenknödel (hier verblogt) essen, war dann doch irgendwo zu viel des Guten. Außerdem hatte ich schon seit Längerem ein Auge auf solche Galetts, Galettes, Galettinen (…ich hab keine Ahnung, wie die Mehrzahl davon sein soll?!) geworfen, nur dass ich bisher nie den Namen für dieses Backwerk kannte.

Eigentlich ist das Ganze ja ein Buchweizenpfann(e)kuchen, der aus der Bretagne im schönen Frankreich stammt. Ich schätze mal, dass der Teig erst durch die unterschiedlichsten Varianten so dick geworden ist und am Ende doch mehr ein Kuchen, als ein Pfannkuchen oder auch Crêpe daraus entstanden ist.

Meine Zetschgengalette war auf jeden Fall ganz toll, saftig und leicht aus dem Ofen gekommen und wurde auch sofort verspeist. Ich kann nur wärmstens empfehlen, gleich zwei Stück zu machen, falls ihr mehr als 4 Personen mit ordentlichem Hunger auf Kuchen und Zwetschgen seit. Bei uns war die Galette nämlich mit 4 Personen gleich verputzt.


Also, hier kommt auch gleich das Rezept zusammen mit ein paar Bilderchen…

Ihr braucht für den Teig der Galette 250g Mehl (eventuell auch Vollkorn), 150g kalte Butter, etwa 50 ml Leitungswasser und eine Prise Salz.
Das alles mischt ihr dann in einer Schüssel. Dafür am Besten die Butter in kleine Stücke schneiden, dann lässt sie sich besser verkneten.
Wenn alles eine einheitliche Masse geworden ist, formt ihr den Teig zu einer Kugel und wickelt diese in Frisch- oder Aluminiumfolie ein.
Ich hab sie dann solange ich die Zwetschgen vorbereitet habe in den Kühlschrank gelegt, eine gute halbe Stunde etwa.

Die Früchte habe ich dann abgewaschen, aufgeschnitten und den Stein/Kern entfernt.
Ihr könnt sie dann einfach vierteln oder wie ich, in Scheiben schneiden.

Dann heizt ihr den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vor und rollt den Teig aus dem Kühlschrank auf etwas Backpapier auf einem Blech recht dünn aus.
Jetzt geht`s an das Belegen…

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Der Teig bestreut ihr dann mit gemalen Nüssen eurer Wahl. Ich habe dafür jetzt Haselnüsse genommen, weil ich finde, dass sie sehr gut zu den Zwetschgen passen. Achtet darauf, dass ihr beim Bestreuen noch einen ca. 4cm breiten Rand lasst, sonst wird’s später mit dem Umschlagen etwas schwierig.
Dann werden die Zwetschgen auf den Nüssen verteilt.
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Den Teigrand schlagt ihr dann über die Früchte und drückt ihn leicht fest.
Ich habe noch etwas Ei verquirlt und den Rand damit bestrichen, damit er beim Backen auch schön braun wird.
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Wer mag, kann die Galette dann noch mit etwas Zucker bestreuen, damit es beim Backen schön karamelisiert.
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Die Galette wird dann für etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene gebacken bis der Rand schön braun geworden ist.

Ich hoffe ihr habt ordentlich Kuchenhunger bekommen. Ich hab jetzt auf jeden Fall schon wieder welchen;)
Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch!
Liebste Grüße
Leah

 

BLOGAdventskalender- 5. Türchen: Tassenkekse

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Morgen ist Nikolaus. Jaaa, schon wieder Geschenke.
Nein, heute soll es endlich mal etwas Essbares in meinem Blogadventskalender geben. Es sind Kekse. Das ist doch wohl mit das Beste im ganzen Jahr. Der wunderbar, leckere Keksduft zieht aus dem Schlitz im Backofen aus der Küche heraus und verteilt sich überall im Haus. Kaum sind dann die fertig gebackenen Kekse aus dem Backofen herausgenommen, kommen schon die ersten Leckermäuler angelaufen und verbrennen sich die Finger beim Probieren an dem noch sehr heißen Backblech. Dann werden schnell alle Kekse in einer Dose verstaut und ganz oben auf den Schrank geschoben, damit sie nicht schon alle vor Weihanchten aufgegessen werden. Jaja, so ist das wohl mit den heiß geliebten Weihnachtsplätzchen. Aber nun mal zu meiner heutigen Entdeckung. Es sind Tassenkekse. Mir ist, wie so oft aufgefallen, dass leider nicht nur ich diese tolle Idee entdeckt habe sondern das es auch schon extra Ausstechförmchen für diese Kekse zu kaufen gibt. Aber egal, mit einem Glas und einem kleinen Messerchen konnte man sie auch prima in Form bringen. Man kann diese tollen Kekse ganz einfach mit ihrem eingebauten Schlitz über den Rand einer Tasse hängen und schon hat man ein tolles Goodie für den nächsten Kaffeklatsch oder eben fürs Glühweintrinken. Ich finde diese Kekse besonders toll, da sie ja auch so vielseitig einsetzbar sind. Sie schauen nicht nur toll aus sondern sind auch noch praktisch zum Eintrunken in ein heißes Getränk. Für die Tassenkekse habe ich einfach einen ganz normalen Grundkeksteig gemacht – wobei man den Teig für die Kekse natürlich nach belieben wunderbar varieren kann. Dann werden einfach aus dem ausgerollten Teig entweder mit einem Keksaustecher,  mit einem runden Gefäß oder eben mit einem dieser speziellen Tassenkeksausstecher Kreise ausgestochen und dann wenn man sich für einen normalen runden Gegenstand entschieden hat, werden noch mit einem kleinen Messer jeweils in die Kreise ein Schlitz geschnitten, damit sie später auch an der Tasse hängen können. Das war schon das ganze Geheimnis dieser wunderbaren Kekse und man hat schon ganz einfach eine tolle Leckerei, die man auch noch zusammen mit seinem liebsten Heißgetränk genießen kann.
Ganz viel vorweihnachtliche Liebe an euch…

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