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Quiche mit frischem Spinat, Zucchini und gelben Möhren

Quiche mit frischem Spinat, Zucchini und gelben Möhren | nowmatterhow.de

Es sollte ein Wort dafür geben, wenn der Herbst den Sommer ablöst. Wenn die Sonne langsam ein weicheres goldiges Licht abgibt und anstelle von senkender Hitze bunte Blätter von leichten Windstößen aufgewirbelt werden.
Jedes Jahr werde ich ein wenig melancholisch, obwohl ich den Herbst doch viel lieber mag als den Sommer. Auch weil er so viel mehr kann, als Dauerregen und kalte Füße. Diese tolle Farbpalette zum Beispiel, die er über das Land verteilt.  Rot, gelb, orange, noch ein bisschen grün zu Beginn.
Genau dieser Übergang ist das Tolle, weil das Neue das Alte ablöst und man trotzdem von beiden Jahreszeiten profitieren kann. Und dann die Ernte. Herbstzeit ist Erntezeit.
Auf dem Acker ist doch noch ein bisschen was los. Zucchini, die gelben Möhren, Kartoffeln und jede Menge Bohnen sind auch noch da.

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"Zetschgengalette" | oder Zwetschgenverarbeitung Klappe die 2te

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Es ist zwar schon ein Weilchen her, dass ich hier meine Zwetschgenknödel gezeigt habe, aber ich wollte euch auf gar keinen Fall diese wunderbare Zwetschgengalette vorenthalten. Wahrscheinlich werdet ihr jetzt keine Zwetschgen mehr finden, aber es geht bestimmt auch genauso gut mit anderem Obst.

Also, irgendwo mussten die Zwetschgen von unserem Bäumchen im Garten ja hin und schon zum dritten Mal Zwetschgenknödel (hier verblogt) essen, war dann doch irgendwo zu viel des Guten. Außerdem hatte ich schon seit Längerem ein Auge auf solche Galetts, Galettes, Galettinen (…ich hab keine Ahnung, wie die Mehrzahl davon sein soll?!) geworfen, nur dass ich bisher nie den Namen für dieses Backwerk kannte.

Eigentlich ist das Ganze ja ein Buchweizenpfann(e)kuchen, der aus der Bretagne im schönen Frankreich stammt. Ich schätze mal, dass der Teig erst durch die unterschiedlichsten Varianten so dick geworden ist und am Ende doch mehr ein Kuchen, als ein Pfannkuchen oder auch Crêpe daraus entstanden ist.

Meine Zetschgengalette war auf jeden Fall ganz toll, saftig und leicht aus dem Ofen gekommen und wurde auch sofort verspeist. Ich kann nur wärmstens empfehlen, gleich zwei Stück zu machen, falls ihr mehr als 4 Personen mit ordentlichem Hunger auf Kuchen und Zwetschgen seit. Bei uns war die Galette nämlich mit 4 Personen gleich verputzt.


Also, hier kommt auch gleich das Rezept zusammen mit ein paar Bilderchen…

Ihr braucht für den Teig der Galette 250g Mehl (eventuell auch Vollkorn), 150g kalte Butter, etwa 50 ml Leitungswasser und eine Prise Salz.
Das alles mischt ihr dann in einer Schüssel. Dafür am Besten die Butter in kleine Stücke schneiden, dann lässt sie sich besser verkneten.
Wenn alles eine einheitliche Masse geworden ist, formt ihr den Teig zu einer Kugel und wickelt diese in Frisch- oder Aluminiumfolie ein.
Ich hab sie dann solange ich die Zwetschgen vorbereitet habe in den Kühlschrank gelegt, eine gute halbe Stunde etwa.

Die Früchte habe ich dann abgewaschen, aufgeschnitten und den Stein/Kern entfernt.
Ihr könnt sie dann einfach vierteln oder wie ich, in Scheiben schneiden.

Dann heizt ihr den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vor und rollt den Teig aus dem Kühlschrank auf etwas Backpapier auf einem Blech recht dünn aus.
Jetzt geht`s an das Belegen…

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Der Teig bestreut ihr dann mit gemalen Nüssen eurer Wahl. Ich habe dafür jetzt Haselnüsse genommen, weil ich finde, dass sie sehr gut zu den Zwetschgen passen. Achtet darauf, dass ihr beim Bestreuen noch einen ca. 4cm breiten Rand lasst, sonst wird’s später mit dem Umschlagen etwas schwierig.
Dann werden die Zwetschgen auf den Nüssen verteilt.
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Den Teigrand schlagt ihr dann über die Früchte und drückt ihn leicht fest.
Ich habe noch etwas Ei verquirlt und den Rand damit bestrichen, damit er beim Backen auch schön braun wird.
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Wer mag, kann die Galette dann noch mit etwas Zucker bestreuen, damit es beim Backen schön karamelisiert.
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Die Galette wird dann für etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene gebacken bis der Rand schön braun geworden ist.

Ich hoffe ihr habt ordentlich Kuchenhunger bekommen. Ich hab jetzt auf jeden Fall schon wieder welchen;)
Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch!
Liebste Grüße
Leah

 

Quiche {mit Spinat und Lachs}

Quiche
So eine Quiche ist doch auch mal etwas schönes. Ich mag es sehr, dass sie so saftig ist und irgendwie erinnert sie mich jedes Mal auch ein wenig an Pizza. Vegetarisch ist auch immer gut. Also, was gibt es besseres. Egendlich kommt die Quiche ja aus Frankreich und „Quiche lorainne“ ist auch etwas sehr leckeres, aber irgendwie hab ich in letzter Zeit mehrere Rezepte gelesen wo sie eher als eine Art „Resteverwertung“ genutzt wurde. Ist ja auch eine gute Idee. Einfach alles was man gerade zu Hause findet oder eventuell kauft man noch ein Produkt zu einem bereits vorhandenen hinzu, schmeißt alles zusammen und backt es. Diesmal habe ich aber eine Art ausgedachtes Rezept verwendet. Obwohl es auch nicht wirklich ausgedacht war bzw. ist, weil es natürlich schon tausende andere vor mir gemacht haben, aber ich habe einfach gedacht: was schmeckt mir und was haben wir noch zu hause?! Lachs…und Spinat passt dazu. Also doch ausgedacht…hihi…Irgendwie hält man sich ja dann sowieso nie an das Rezept…ob jetzt nun ausgedacht, nachgemacht oder was auch immer, also hat sich dann am Ende noch Feta zu dem Spinat und dem Lachs gesellt, weil er gerade da so im Kühlschrank neben den Cake Pops lag (diese werden voraussichtlich morgen gepostet werden). So schnell kriegt man etwas leckeres zu Essen und war vielleicht auch noch ein bisschen kreativ dabei. Ich muss sagen, ich hab mich danach echt gefühlt als hätte ich eine absolute Weltneuheit erfunden.

Für den Teig (meiner ausgedachten bzw. zusammengemixten) Spinat-(Feta)-Lachs-Quiche braucht man 150g Dinkelvollkornmehl, 200g Weizenmehl, 2 Eier, 100ml Olivenöl und eine Prise Salz. Für die Füllung habe ich dann 1 Packung Fetakäse, 500g-600g Blattspinat und 2 dicke Stücke frischen Lachs verwendet. Dazu hätten auch noch Pinienkerne gepasst, hatten wir dann aber nicht gehabt.

Die Zutaten vom Teig werden einfach alle mit den Händen verknetet, ausgerollt und in einen Tarte- bzw. Quicheform (30cm Durchmesser) gelegt. Die Tarteform habe ich noch mit Magarine und Semmelbrösel ausgelegt, dann lässt sich die Quiche später besser herausholen. Den Teig dann ca.10 min vorbacken und dann mit dem (vorher angebratenen) Spinat und Lachs befüllen, den Feta drüber bröseln und mit der Ei-Mischung begießen. Zum Schluss alles für ca. 30-35 Minuten zu Ende backen.Vor dem Backen(sieht irgendwie besser als nacher aus, finde ich):P1060162P1060167