IM HERBST

Zwetschgen-Tartelettes mit Nussknusper-Zimt Streuseln

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Zwetschgen gehören für mich zum Herbst wie das New zum York.
Letztes Jahr machte ich meine ersten Zwetschgenknödel überhaupt und zeigte euch eine sehr leckere Art der Zwetschgenverarbeitung in Form einer Zwetschgengalette hier auf dem Blog.
Dieses Jahr gab es leider keine wirklich große Ausbeute beim Zwetschgenpflücken, weshalb ich extra leckere auf dem Markt kaufen gegangen bin. Sie waren schon ziemlich reif und mussten also schnell verarbeitet werden.
Da hier bisher ja schon sämtliche Variationen mit den leckeren Früchtchen auf den Tisch gekommen sind, suchte ich wie verrückt nach einem möglichst leckeren, möglichst einfachen und möglich schön anzusehenden Rezept und fand – nichts (wirklich ansprechendes;).

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Kurzerhand nahm ich also alles, was sich im Vorratsschrank noch so an Grundzutaten finden ließ und buk leckerste Zwetschgen-Tartelettes. Obendrauf kamen Nussknusper-Zimt Streusel, da ich in der aktuellen Ausgabe der Sweet Paul (- der liebsten aller Lieblingszeitschriften!) etwas von Nussknusper-Streuseln las und Zimt einfach zu fast allem passt.

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Die kleinen schnellen Tartelettes kommen auf jeden Fall auf die Rezeptliste für den Herbst, denn sie schmecken köstlich! Sie sind schnell und einfach gemacht und die Zwetschgen sind eindeutig die Hauptakteure.
Die Tartelettes Sie sind außen knusprig und innen weich zugleich. Sie vereinen die fruchtig, süßen Zwetschgen mit grandiosen Nussknusperstreuseln. Dazu halten sie auch noch schön lange frisch und schmecken am nächsten Tag mindestens noch so gut wie am Tag des Backens.

 

Da die Zwetschgensaison nicht mehr allzu lange läuft, möchte ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten:

 

12 kleine Zwetschgen-Tartelettes mit Nussknusper-Zimt Streuseln
(ich habe sehr kleine Blütenförmchen von Depot genommen; die Anzahl der Tartelettes variiert natürlich je nach Größe der Förmchen)

Teig:

  • Zwetschgen (etwa 1 pro Tartelette-Förmchen)
  • 200g Dinkelmehl
  • 80g Margarine
  • 70g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Wasser
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Nussknusper-Zimt Streusel:

  • 60g Mehl
  • 60g brauner Zucker
  • 50g Butter
  • 1 Hand voll Mandelplättchen
  • 1 Hand voll Nüsse
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2-3 TL Zimt

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und achteln.
Die Zutaten für den Teig miteinander verkneten und danach in den Kühlschrank stellen.
Tartelette-Förmchen mit etwas Fett oder Öl bestreichen und etwas darin verteilen (wenn es zu viel ist, einfach rausschütten).
Mehl, Zucker, Butter, Vanillezucker, Salz und Zimt zu Streuseln zerbröseln und die Nüsse grob hacken. Die Mandelplättchen und gehackten Nüsse grob mit den Streuseln vermischen.
Den Tarteletteteig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und mithilfe der Förmchen etwas größere Kreise ausstechen.
Die Förmchen mit Teig auslegen, etwas von den Streuseln auf den Boden geben, Zwetschgenspalten darauf arrangieren und noch ein paar Streusel obendrauf geben.
Alles bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen.
Beim Backen sollte sich etwas Flüssigkeit in den Tartelettes gebildet haben und die Streusel sollten leicht gebräunt sein, dann sind sie gut.

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Einen süßen Start in die neue Woche wünsche ich euch.
Leah

Herzlich Willkommen!

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Mein allerherzlichstes Willkommen auf nowmatterhow.de!

Tusch und Konfettipistolen, bitteschön!

Niemals nicht hätte ich nämlich gedacht, dass ich das schreiben kann.
Im September fasste ich den Entschluss, dass ich auf eine selbstgehostete Webseite mit meinem Blog umziehen möchte. Damals war mir aber noch nicht bewusst, dass so etwas nicht mal eben in fünf Minuten gemacht ist.
Im Ferienhaus wollte ich es endlich in Angriff nehmen und kaufte mir deshalb zwei Tage vorher eine Domain. So ziemlich das einfachste am ganzen.
Ich saß inmitten von zwei Laptops, Festplatten, Speicherkarten und Kabelsalat am Küchentisch des Ferienhauses und fluchte einmal mehr darüber, dass nichts so funktionieren wollte, wie ich es gerne wollte.
In drei Tagen machte ich einen selbst-Crashkurs in HTML, CSS und was es in der großen Welt des Programmierens noch so alles gab. Ich brachte mir alles selbst bei, installierte nach langem hin und her ein Theme, gestaltete es, fand das perfekte, löschte alles wieder und kaufte mir eines.
Es ist noch nicht alles bis ins Detail perfekt, aber jetzt kann ich endlich voller Stolz sagen: ich bin ganz alleine mit meinem Blog auf eine selbst-gehostete Webseite umgezogen!
Und darauf bin ich Stolz – aber so richtig.

Ich freu mich auf Euch, ganze viele DIY-Arbeiten, leckere Rezepte, arrangierte Pflanzen und was mir sonst noch so in den Sinn kommt.

Aus meinem Hobby, ist inzwischen eine Leidenschaft geworden und ich liebe es, diese mit anderen Menschen zu teilen. (Über mich)

 

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und Inspiration auf meinem Blog!

 

Alles Liebe,

Leah

 

 

Homemade Lieblings-Granola – weltleckerstes selbstgemachtes Knuspermüsli

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Ein Frühstücksmüsli ganz nach meinem Geschmack.
In unserem Vorratsschrank stapeln sich seit Monaten die unterschiedlichsten Müslitüten und Kartons, weil in jedem bis jetzt mindestens eine Zutat war, die ich nicht mag oder es hat geschmeckt, ist für meinen Geschmack aber viel zu süß.

Da ich „gebackenes Müsli“ – also Granola – schon von sehr vielen amerikanischen Blogs und TV-Werbungen kannte, wollte ich es endlich auch mal ausprobieren uns ich hätte wirklich nie gedacht, wie einfach es ist, Müsli selber zu machen! Und noch viel toller: Man entscheidet selber, was drin ist und wie süß das ganze am Ende schmeckt.

Eigentlich könnte ich schon wieder das nächste Blech in den Ofen schieben. Ich habe so viele Kombinationsmöglichkeiten im Kopf: mit Beeren, getrockneten Früchten, noch mehr Nüssen, ganz crunchy oder vielleicht auch mit Gemüse…
Im Frankreichurlaub gab’s so eine große Müslistation, ich glaub sowas brauch ich auch.

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Dieses Müsli ist so gut, dass ich es sowohl pur mit Milch oder Joghurt und Früchten, als auch direkt aus dem Vorratsglas raus löffeln könnte. Durch den Honig und das Öl werden die Zutaten des Granolas im Ofen ganz herrlich glasiert. Die Nüsse werden leicht weich im Inneren und die Flakes werden extra knusprig.
Bei uns hat sich das erste Riesenglas gerade mal zwei Wochen gehalten;)
Und hier kommt das Rezept:

Homemade Lieblings-Granola – Leah’s weltleckerstes selbstgemachtes Knuspermüsli

Zutaten

150g Haferflocken
50g gehackte Mandeln
50g KLUTH Kernemix*
30-40g Kokossplitter
2-3 EL Zimt
2-3 EL ungesüßtes Kakaopulver
90g ungesüßte Cornflakes
4 EL Leinsamen
30-40g gehackte Nüsse (z.B. Wallnüsse, Haselnüsse, …)
50g Buchweizen
30g gepufftes Amaranth

für die Glasur: Agavendicksaft oder Honig mit Olivenöl vermischt

Zubereitung

Zuerst heizt ihr euren Backofen auf 175°C vor. Dann werden alle trockenen Zutaten abgewogen (ich habe zwar ungefähre Mengenangaben dazugeschrieben, aber ich mache das immer so Pi mal Daumen und die Zutaten lassen sich ja auch super variieren), gegebenenfalls zerkleinert und miteinander vermischt. Das Olivenöl vermischt ihr mit dem Agavendicksaft oder Honig (wenn ihr festeren Honig wie ich verwendet, dann einfach kurz etwas erhitzen) und gebt es mit in die Schüssel. Das ganze gut durchmengen. Ein oder mehrere Bleche (je nachdem wie viel ihr macht) mit Backpapierauslegen und das Müsli darauf verteilen. Alles in den Ofen geben und ungefähr 15-20 Minuten backen. Dabei unbedingt zwischendurch mal mit einer Gabel auflockern und darauf achte, dass nichts verbrennt. Eventuell die Temperatur etwas verringern. Das Granola auf dem Ofen holen und vollständig auskühlen lassen. In einem luftdichten Gefäß hält es sich mehrere Wochen.

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Einen schönen Sonntag wünsche ich euch.
Liebste Grüße,

Leah

 


* Die Degustabox wird mir jeden Monat zum Testen zur Verfügung gestellt.