IM HERBST

December Mornings: Kaiserschmarrn aus dem Ofen mit Rosinen und Granatapfelkernen

December Mornings: Kaiserschmarrn aus dem Ofen mit Rosinen und Granatapfelkernen - nowmatterhow.de

Ich bin ein absoluter Frühstücksmensch. Das Frühstück ist – gleich neben dem Mittagessen und Abendessen – meine liebste Mahlzeit des Tages.

Ganz nach einem meiner Lieblingszitate: „All happiness depends on a leisurely breakfast.“

Schon abends beim Schlafengehen freue ich mich auf den nächsten Morgen und überlege mir, was ich tolles kombinieren könnte.

Und weil bei mir jeden Morgen von Montag bis Sonntag etwas anderes auf dem Teller oder in der Schüssel landet, starte ich eine neue Reihe auf dem Blog: Es wird jeden Monat einen Post mit meiner Lieblingsfrühstücksidee geben.

Wir starten gleich mal heute mit meinem December Mornings – Kaiserschmarrn aus dem Ofen.

December Mornings: Kaiserschmarrn aus dem Ofen mit Rosinen und Granatapfelkernen - nowmatterhow.de

Kaiserschmarrn gehört ja zu einer der Sachen, die ich zu jeder Jahreszeit essen könnte (und auch zu jeder Mahlzeit).
Den allerweltbesten machen meiner Meinung nach ja immer noch die Österreicher selbst, aber man kann ja nicht immer extra hinfahren.

Und weil es im Winter morgens warm und süß mit Früchten der Saison sein muss, gibt es heute für dich das Rezept für meinen Kaiserschmarrn aus dem Ofen mit Rosinen und Granatapfelkernen.

Der Schmarrn ist blitzschnell gemacht, nur die Granatapfelkerne erfordern ein bisschen Arbeit. Aber ich schwöre: für den Geschmack am Morgen ist es das wert! (Außerdem hab ich den ultimativen Trick gefunden, wie du und deine Küche ohne rote Sauerrei alle Kerne aus dem Apfel bekommt.)

Wenn du die kleinen roten Kerne außerdem – wie ich – eh im Moment jeden Morgen zum Frühstück isst, dann lohnt es sich gleich doppelt einige Granatäpfel zu kaufen und eine Schüssel Kerne im Kühlschrank zu deponieren.

Du kannst den Kaiserschmarrn prima am Abend vorher vorbereiten und dann morgens noch einmal aufwärmen oder am Wochenende ganz frisch zubereiten.

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Mandarinen im Doppelpack: Quark-Grieß-Aufläufchen und Mandarinen-Lassi mit Kefir

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An den meisten Obstständen auf unserem Wochenmarkt verkaufen sie schon einige Zeit riesige Berge Mandarinen. Stimmt, schließlich ist von November bis Februar Mandarinensaison.
Mandarinen sind für mich eigentlich das Obst, das den Übergang von Herbst zum Winter einläutet.
Und weil sie mich mit ihrer wunderschönen orangenen Farbe gerade so anlachten, kaufte ich auch gleich welche für das Dessert für unseren Besuch letztes Wochenende.
Beim Kauf verspürte ich schon unbedingte Lust nach Quarkspeise mit Mandarinen, wollte als Dessert aber schon etwas anderes machen.
Also buk ich die Mandarinen einfach in den Quark ein und machte einen dazu passenden schnellen und superleckeren Mandarinen-Lassi mit Kefir.
Dem Besucht schmeckte es und der Lassi ist echt ein kleiner mandariniger Hit.

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Für den Lassi habe ich nur ganz blitzschnell den Happy Day Mandarinensaft von Rauch* und den Kefir abgemessen – ungefähr im Verhältnis eins zu eins, ein bisschen Zucker hinzugegeben und mit ein paar Eiswürfeln im Standmixer schaumig gerührt. Schmeckt gesund und so köööstlich nach Mandarine!

Die Aufläufchen erinnern mich ein bisschen an einen kleinen Käsekuchen und die Mandarinen machen sie ganz herrlich locker und fruchtig.

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Zwetschgen-Tartelettes mit Nussknusper-Zimt Streuseln

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Zwetschgen gehören für mich zum Herbst wie das New zum York.
Letztes Jahr machte ich meine ersten Zwetschgenknödel überhaupt und zeigte euch eine sehr leckere Art der Zwetschgenverarbeitung in Form einer Zwetschgengalette hier auf dem Blog.
Dieses Jahr gab es leider keine wirklich große Ausbeute beim Zwetschgenpflücken, weshalb ich extra leckere auf dem Markt kaufen gegangen bin. Sie waren schon ziemlich reif und mussten also schnell verarbeitet werden.
Da hier bisher ja schon sämtliche Variationen mit den leckeren Früchtchen auf den Tisch gekommen sind, suchte ich wie verrückt nach einem möglichst leckeren, möglichst einfachen und möglich schön anzusehenden Rezept und fand – nichts (wirklich ansprechendes;).

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Kurzerhand nahm ich also alles, was sich im Vorratsschrank noch so an Grundzutaten finden ließ und buk leckerste Zwetschgen-Tartelettes. Obendrauf kamen Nussknusper-Zimt Streusel, da ich in der aktuellen Ausgabe der Sweet Paul (- der liebsten aller Lieblingszeitschriften!) etwas von Nussknusper-Streuseln las und Zimt einfach zu fast allem passt.

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Die kleinen schnellen Tartelettes kommen auf jeden Fall auf die Rezeptliste für den Herbst, denn sie schmecken köstlich! Sie sind schnell und einfach gemacht und die Zwetschgen sind eindeutig die Hauptakteure.
Die Tartelettes Sie sind außen knusprig und innen weich zugleich. Sie vereinen die fruchtig, süßen Zwetschgen mit grandiosen Nussknusperstreuseln. Dazu halten sie auch noch schön lange frisch und schmecken am nächsten Tag mindestens noch so gut wie am Tag des Backens.

 

Da die Zwetschgensaison nicht mehr allzu lange läuft, möchte ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten:

 

12 kleine Zwetschgen-Tartelettes mit Nussknusper-Zimt Streuseln
(ich habe sehr kleine Blütenförmchen von Depot genommen; die Anzahl der Tartelettes variiert natürlich je nach Größe der Förmchen)

Teig:

  • Zwetschgen (etwa 1 pro Tartelette-Förmchen)
  • 200g Dinkelmehl
  • 80g Margarine
  • 70g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Wasser
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Nussknusper-Zimt Streusel:

  • 60g Mehl
  • 60g brauner Zucker
  • 50g Butter
  • 1 Hand voll Mandelplättchen
  • 1 Hand voll Nüsse
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2-3 TL Zimt

Die Zwetschgen waschen, entsteinen und achteln.
Die Zutaten für den Teig miteinander verkneten und danach in den Kühlschrank stellen.
Tartelette-Förmchen mit etwas Fett oder Öl bestreichen und etwas darin verteilen (wenn es zu viel ist, einfach rausschütten).
Mehl, Zucker, Butter, Vanillezucker, Salz und Zimt zu Streuseln zerbröseln und die Nüsse grob hacken. Die Mandelplättchen und gehackten Nüsse grob mit den Streuseln vermischen.
Den Tarteletteteig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und mithilfe der Förmchen etwas größere Kreise ausstechen.
Die Förmchen mit Teig auslegen, etwas von den Streuseln auf den Boden geben, Zwetschgenspalten darauf arrangieren und noch ein paar Streusel obendrauf geben.
Alles bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ca. 30 Minuten backen.
Beim Backen sollte sich etwas Flüssigkeit in den Tartelettes gebildet haben und die Streusel sollten leicht gebräunt sein, dann sind sie gut.

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Einen süßen Start in die neue Woche wünsche ich euch.
Leah